Die Galerie versteht die Ausstellungen als einen relationalen Erfahrungsraum, in dem die ausgestellten Arbeiten in ihrer wechselseitigen Bezogenheit sichtbar und erfahrbar werden. Im Zentrum steht somit weniger das isolierte Exponat als vielmehr das Verhältnis, das sich zwischen den Werken, ihren formalen Eigenschaften und den daraus hervorgehenden Wahrnehmungs- und Bedeutungsebenen konstituiert.


Die narrative Textile Kunst im postmodernen Kontext der Künstlerin „utho“ und die Kunst des jeweils eingeladenen Kunstschaffenden stehen in einer Wechselwirkung von Gestaltung, Farbe und Form. Aus der Gegenüberstellung der Arbeiten entwickelt sich ein offener Dialog, der sich als künstlerisches Zwiegespräch artikuliert.

Biografische Informationen zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern treten bewusst hinter die unmittelbare Rezeption der Werke zurück. Auf diese Weise soll eine möglichst unvoreingenommene Auseinandersetzung mit den Exponaten ermöglicht werden, die sich nicht primär über Herkunft, kulturelle Zugehörigkeit oder biografische Zuschreibungen definiert. Der Fokus liegt vielmehr auf den ästhetischen, materiellen und semantischen Beziehungen, die sich innerhalb der Ausstellung zwischen den Arbeiten eröffnen.

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